Sonntag, 26. Juni 2016

Buchrezension: N.J. Fountain "Painkiller - Nur der Tod kennt die Wahrheit"



Inhalt:
Monica erwacht seit einem Unfall jeden Tag mit Schmerzen, diese sind chronisch und manchmal so schlimm, dass sie sich nicht bewegen kann, geschweige denn dass sie angefasst werden möchte.
Trotzdem hat sie nie an Selbstmord gedacht - so dachte sie, bis sie einen Abschiedsbrief findet, den sie geschrieben haben soll. Sie kann sich daran nicht erinnern, denn sie nimmt starke Schmerzmittel durch die sie sich an vieles nicht mehr erinnert. Monica beginnt nachzuforschen, sie versucht herauszufinden, wie alles wirklich war. War es wirklich ein Unfall oder ist sie immer noch in Gefahr? Kann sie den Menschen, die sie liebt vertrauen?

Meine Meinung:
Zu Beginn fand ich das Buch ganz schlecht. Ein Einstieg war eigentlich gar nicht möglich, vor allem weil einfach alles so verwirrend war. Auch die Aufteilung der Kapitel, die mit der Überschrift beginnen wessen Gedanken und Handlungen man gerade liest fand ich verwirrend, da mehrere Kapitel hinter einander mit Monica anfingen - ich glaube dies hätte ich anders gelöst. Die ersten ca 150 Seiten fand ich echt schlecht und war sogar mehrfach kurz davor dieses Buch abzubrechen, weil es mich so gar nicht packen konnte und ich schon gar keine Lust mehr hatte es weiter zulesen. Dies habe ich dann aber dennoch getan. Und irgendwann wurde es auch ein bisschen besser, so dass ich schon irgendwie wissen wollte, wie es nun wirklich war und wie das Buch endet. Doch trotzdem musste ich mich oftmals zum lesen zwingen.

Monica hat mich oftmals verwirrt, keine Ahnung ob das daran lag, dass ihre Gedanken teilweise vielleicht auch durch die Medikamente vernebelt waren. Aber jedenfalls fand ich sie eher schrecklich und für mich tat sie viele Dinge, die nicht annähernd nachvollziehbar waren. Das alles auf die Medikamente schieben, finde ich jedoch nicht gut durchdacht und war mir auch einfach zu viel, in dieser Hinsicht - schade. Ich denke das hätte man anders gestalten können und auch müssen.

Auch ihr Mann ging mir teilweise richtig auf die Nerven, er war so hmm kalt, unbarmherzig manchmal - zumindest wirkte es auf mich oftmals so. Auch das fand ich eigentlich eher unpassend.

Das Buch endet zwar nicht schlecht und hat irgendwann auch ein bisschen Spannung vorzuweisen - aber dies war mir eindeutig zu wenig Spannung und ich bin auch mit den Charakteren nicht warm geworden. Daher kann ich dieses Buch überhaupt nicht weiterempfehlen, und werde es auch bestimmt kein zweites Mal lesen.

1 von 5 Punkten

Goldmann Verlag
Taschenbuch
444 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783442484447

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