Sonntag, 23. August 2020

Buchrezension: J.D. Barker "The fourth monkey 3 - Das Haus der bösen Kinder"


 Inhalt:

Eine Obdachlose findet auf dem Friedhof von Chicago die Leiche einer Frau, deren Augen, Zunge und Ohren entfernt und in kleine weiße Schachteln verpackt wurden. Neben der Toten liegt ein Schild mit der Aufschrift »Vater, vergib mir«. Kurz darauf tauchen weitere, ähnlich zugerichtete Opfer auf. Für die Polizei von Chicago und das FBI ist klar, dass die Morde die Handschrift des immer noch flüchtigen Four Monkey Killers Anson Bishop tragen. Doch Detective Sam Porter glaubt nicht daran – die Tatorte liegen zu weit entfernt voneinander, als dass nur ein Täter infrage kommen könnte. Zudem stimmt auch etwas mit der Haut der Leichen nicht. Als sich Bishop aus heiterem Himmel stellt und beteuert, keines der Verbrechen begangen zu haben, die ihm zur Last gelegt werden, fällt der Verdacht auf Sam Porter selbst – denn er hat kein Alibi, dafür aber ein verheerendes Geheimnis …


Meine Meinung:

Ich brauchte einige Zeit, um wieder in das Buch reinzukommen. Das ich Band 2 gelesen habe, ist doch sehr lange her, demnach fiel mir der Einstieg auch sehr schwer. Ich konnte mich nicht mehr so gut an die Protagonisten erinnern, auch was bisher alles passiert war, war mir nicht mehr ganz so geläufig. 

Nachdem ich aber erstmal wieder in die Geschichte reingekommen bin, fand ich es dann doch ganz gut. Ab dem Zeitpunkt war es dann spannend und ich konnte es weitestgehend gut lesen. Manche Stellen waren leider ein wenig verwirrend, da wusste ich dann nicht, was ich davon halten soll. Das fand ich ein wenig schade, ich hätte mir da weniger Verwirrung gewünscht. Ich musste diese Passagen sehr konzentriert lesen, damit ich überhaupt mit kam. Da habe ich anderes erwartet, zumal das bei Band 2 anders war. Der Schreibstil hat sich meines Erachtens nach ein wenig geändert. Das Buch kommt auf jeden Fall nicht an den 2. Band ran, dazu hat es zu viele Schwachstellen. 

Insgesamt war das Buch gut, auch das Ende fand ich passend, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, da hat es der Autor geschafft mich vollkommen aufs Glatteis zu führen, das finde ich gut. 

Manche Stellen haben einen großen Nervenkitzel inne gehabt...einen Virus freisetzen zu wollen, passt ja auch irgendwie zu dem, was hier bei uns momentan passiert....ein Virus vor dem alle Angst haben.  Ich könnte mir vorstellen, dass einige das triggert und ihnen noch mehr Angst vor Covid-19 machen könnte...und ich glaube Panik gibt es momentan schon genug.


3 von 5 Punkten


Blanvalet

Taschenbuch

672 Seiten

15,00 Euro

ISBN: 9783764507268


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