Samstag, 9. Dezember 2017

Buchrezension: Gerd Frank "Totmacher 5"

Inhalt:
Das Hotel des Grauens (1886–1894)
Der Amokläufer von Nebraska (1957–1958)
Der Killer der einsamen Herzen (1957–1958)
Der Müllsackmörder von Los Angeles (1968–1977)
Das Massaker am Cielo Drive (1969)
Der Irre von Santa Cruz (1972–1973)
Pogo der Killer-Clown (1972–1978)
Der Campus-Killer (1974–1978)
Das Monster von Milwaukee (1978–1991)
und andere Fälle

Meine Meinung:
 Auch diesen Band "Totmacher" fand ich wieder super interessant und irgendwie auch spannend. Manche Serienmörder haben mich mehr gereizt, als andere. Was vor allem an der Art und Weise des Tötens lag. Teilweise war ich regelrecht entsetzt. Alle Fälle sind sehr spannend geschrieben, so dass ich sie doch sehr flüssig lesen konnte, obwohl es sich hierbei ja nicht um einen Roman handelt.

Krass fand ich auch die Fotos der Mörder, denn teilweise sehen die wirklich ein wenig "irre" aus, bei anderen hätte ich nie vermutet, dass in ihnen ein Mörder steckt - der nette Nachbar von nebenan halt irgendwie. Und gerade das ist jedes Mal wieder entsetztlich.

"Das Hotel des Grauens" - hätte ich mir gern ausführlicher gewünscht. Die Räume sind natürlich irgendwie schon echt krass. Das hätte für mich daher alles gern noch ausführlicher sein dürfen. Schon allein was für eine Mühe sich der Mörder hierbei gegeben hat, wie durch dacht alles war, und was das alles für eine Vorbereitung bedarf, ist entsetztlich. Das man Morde so extrem planen kann, finde ich persönlich sehr erschreckend. Denn das geht in diesem Fall nicht annähernd von heute auf morgen.

Bei "Pogo der Killer-Clown" war ich schon sehr entsetzt, ich würde fast sagen, dass war aus diesem Buch der für mich schlimmste Serienmörder. Was vielleicht auch dran liegt, dass er eigentlich auch Kinder bespaßt hat, und dann diese heftige zweite Seite in sich verborgen hat. Da fragt man sich doch ganz schnell, wie man nur so grausam sein kann.

Aber auch den Fall Charles Manson fand ich heftig - ich denke über diesen Fall wird der ein oder andere von euch auch schon etwas gehört haben.

"Der Kindesmörder von Atlanta" wurde nur recht kurz geschildert, entsetztlich ist es hierbei, wie man so skrupellos sein kann und Kinder ermorden kann. Das ist etwas, was ich wohl nie verstehen werde. Aber auch irgendwie gar nicht verstehen will.

Wer "True Crime"- Bücher mag, oder auch Zeitschriften wie die "Crime", bei dem ist dieses Buch eindeutig in den richtigen Händen. Euch kann ich das Buch bedingungslos empfehlen.

5 von 5 Punkten

Kirchschlager Verlag
Taschenbuch
12, 80 Euro
199 Seiten
ISBN 9783934277571


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