Montag, 10. Dezember 2012

Petra Schier "Ein Weihnachtshund auf Probe"

Inhalt:
In diesem Buch sind 2 Geschichten, die jeweils ca 150 Seiten lang sind. Zum einen "Ein Weihnachtshund auf Probe" in dieser Geschichte geht es daraum, dass eine Familie sich einen Hund aus dem Tierheim geholt hat. Dieser Hund heißt Otter. Der kleine Vierbeiner macht aber viel Mist, viel dreckig. Und die Familie überlegt schon ihn ins Tierheim zurück zugeben, denn noch haben sie ihn nur auf Probe. Damit sind aber die beiden Kinder Emma und Tommi nicht so ganz einverstanden...

In der zweiten Geschichte "Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten" geht es um die Hündin Billa, die Paula und ihrer Mutter Hannah zu läuft. Die Hündin ist eine kleine Ausreißerin und scheint Mutter und Tochter immer an bestimmte Punkte zu führen, wo sie jemanden begegnen oder auch etwas erfahren.


Meine Meinung:
Beide Geschichten sind auf jeden Fall gut für die Vorweihnachtszeit geeignet. Sie spielen nämlich beide selbst in der Vorweihnachtzeit, bzw die 2 Geschichte fängt schon im Oktober an, zieht sich aber bis Weihnachten.
Beide Geschichten konnten in mir irgendwie den Zauber von Weihnachten auslösen, wenn auch auf andere Art und Weise, als ich es bisher gewohnt war.
"Ein Weihnachtshund auf Probe" finde ich sehr gut. Der Titel passt auf jeden Fall auch zu der Geschichte. Ich musste schon das ein oder andere Mal lachen. Und ich habe sehr mit der Familie mitgelitten, mich mitgefreut, mitgetrauert - das ganze Paket hat. Genau das hatte ich mir von diesem Buch insgeheim auch erhofft.
Die Charaktere passen finde ich gut zu der Geschichte. Auch wenn die eine Person manchmal sehr unsympathisch fand. Aber das legte sich zum Glück auch wieder.
Die kursiven Stellen, die deutlich machen sollen, was der Hund gerade denkt, fand ich auch ganz witzig. Und ich kann mir schon vorstellen, dass sollten Hunde so denken können - dieser wirklich so gedacht hat. Das passte schon.
Die Geschichte wirkte auf mich auch noch relativ realistisch.
"Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten" ist dagegen eher unrealistisch. Aber das tut der schönen Geschichte keine großen Abbruch. Besonders die kleine Paula konnte ich hier sehr ins Herz schließen. Die Gedankengänge von Leon und Hannah konnte ich ebenfalls gut nachvollziehen, oder mir sogar schon denken, bevor sie da überhaupt standen.
Teilweise ist diese Geschichte ein wenig vorhersehbar. Was ich allerdings nicht schlimm finde. Denn eins überraschte mich dann doch ein wenig - das war auch gut so.

Jede der beiden Geschichten konnte mich auf ihre Art schon ein wenig verzaubern. Beide Geschichten konnte ich sehr flüssig lesen. Die Sprache ist zumeist umgangssprachlich, teilweise auch kurzzeitig flapsig.
Die Kapitel beider Geschichten haben eine schöne Länge, so dass man dieses Buch auch beim Bahn fahren sehr wohl gut lesen kann ohne mitten im Kapitel aufhören zu müssen.

Beide Geschichten eignen sich auch gut für Menschen die keinen Hund haben - auch ich habe keinen und fand die Geschichten doch schön.

4 von 5 Punkten.

Bertelsmann Club Ausgabe
301 Seiten
7,45 Euro

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