Inhalt:
Nachdem Janina ein überragendes Jazz Konzert gegeben hat, verschwindet sie spurlos. 15 Jahre später meint der Journalist Eric auf einen Hinweis gestoßen zu sein. Er fällt in den Bann der Sängerin und rollt den Fall neu auf. Er ist jedoch nicht der Einzige, der Janina verfallen ist...
Meine Meinung:
Ich möchte schon vorweg sagen, dass ich dieses Buch abgebrochen habe. Es konnte mich auch nach 92 Seiten immer noch nicht fesseln. Im Gegenteil, ich fand es super langweilig. Es kommt keine Spannung auf. Schon der Einstieg war für mich sehr schwer. Insgesamt ist alles sehr langgezogen. Genau das ist eins der Hauptprobleme, die ich mit diesem Buch hatte. Es geht viel zu viel um Musik, es werden Texte beschrieben, auf einige Stile wird eingegangen...damit konnte ich gar nichts anfangen. Die Begriffe waren mir zum Tril fremd , wurden dann aber auch nicht vernünftig erklärt.
Janina , um die es hier viel geht ist mir sehr unsympathisch. Es ist für mich total komisch, dass sie alle Männer so in ihren Bann ziehen kann. Das wirkt auf mich unrealistisch. Da sie mir so unsympathisch ist, ist es mir eigentlich auch egal, warum sie verschwunden ist.
Auch Eric finde ich merkwürdig, wie er mit seiner Partnerin umgeht und wie fixiert er auf den Fall ist. Das ist irgendwie sehr übertrieben. Auch um das, was ihm vielleicht noch passieren könnte, mache ich mir keine Gedanken - einfach weil ich ihn nicht mag.
Die Beschreibungen sprechen mich nicht an. Ich kann mir die Orte und auch andere Personen nur schwer vorstellen.
Insgesamt hatte ich ein wesentlich spannenderes Buch erwartet. Schade. Da ich mich nicht weiter quälen wollte, habe ich das Buch wie schon geschrieben, nach 92 Seiten abgebrochen.
1 von 5 Punkten
Pro Talk Crime
Taschenbuch
317 Seiten
14,90 Euro
ISBN: 9783939990468
▼
Montag, 28. Mai 2018
Samstag, 26. Mai 2018
E-Book Rezension: Sylvia Rieß "Herr der sieben Königreiche: Tausend Wunder und ein Tropfen Ghulspucke"
Inhalt:
Maljosh ein Meisterdieb der Gnome, steht eines Tages vor der Tür von Zitara Zaylandra - diese bietet Voodooleistungen aller Art an. Maljosh möchte, dass sie seinen Hamster Ambros von seinem Geisterhusten befreit. Um alle sieben Zutaten der Macht zu beschaffen müssen sie gemeinsam in die dunkle Grotte hinab...aus dieser ist jedoch noch niemand lebend zurückgekehrt...
Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt schon sehr toll und ich konnte mir gleich alles sehr gut vorstellen. Dies liegt vor allem auch an den super Beschreibungen - darauf gehe ich später noch ein.
Insgesamt ist diese Geschichte sehr spannend geschrieben und daher wollte ich auch gern wissen wie es mit dem armen Hamster weitergeht.
Gerade in diesen habe ich mich irgendwie gleich verliebt. Ambros ist süß und ich habe sehr mit ihm gelitten, natürlich auch mit seinem Besitzer Maljosh, der ihn natürlich von seiner schlimmen Erkrankung befreien will. Und dem es echt nicht gut geht, weil er sich so große Sorgen um Ambros macht. Dafür nimmt er ja auch viele Gefahren auf sich.
Maljosh ist ein kleiner Tollpatsch - schon allein dadurch ist er mir sehr sympathisch. Auch die Liebe, die er zu seinem Hamster Ambros hat ist einfach unglaublich toll. Gerade diese ist auch immer sehr gut beschrieben, so dass ich Maljosh diese gut nachempfinden konnte.
Zitara ist ein Fall für sich. Sie ist sehr stolz und wirkt sehr selbstsicher - das mag ich sehr an ihr, es passt unglaublich gut zu ihr.
Lyrion mochte ich zunächst nicht. Er hat einfach eine komische Art an sich - diese passt aber gut zu der gesamten Geschichte.
Auch alle "Gestalten", die in dieser Geschichte vorkommen, konnten mich begeistern. Über einige habe ich schon in anderen Büchern etwas gelesen, manche waren mir aber gänzlich neu. Umso spannender war es, diese Gestalten kennenzulernen.
Die Beschreibungen sind sehr gelungen. Gerade die Grotte ist wirklich fantasievoll beschrieben und ich konnte sie mir super gut vorstellen. Stellenweise wirkte sie auf mich sehr bedrohlich und beängstigend - und genau das passt zu der Geschichte und auch zu dem Verhalten von Maljosh.
Insgesamt ist die Geschichte spannend und humorvoll geschrieben. An einigen Stellen musste ich richtig lachen. Sie lässt sich dadurch auch flüssig lesen, so dass ich die Geschichte leider viel zu schnell beendet hatte. Es passieren viele Dinge, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Ich kann euch dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
E-Book
169 Seiten
2,99 Euro
ASIN: B07BV7H1N2
Maljosh ein Meisterdieb der Gnome, steht eines Tages vor der Tür von Zitara Zaylandra - diese bietet Voodooleistungen aller Art an. Maljosh möchte, dass sie seinen Hamster Ambros von seinem Geisterhusten befreit. Um alle sieben Zutaten der Macht zu beschaffen müssen sie gemeinsam in die dunkle Grotte hinab...aus dieser ist jedoch noch niemand lebend zurückgekehrt...
Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt schon sehr toll und ich konnte mir gleich alles sehr gut vorstellen. Dies liegt vor allem auch an den super Beschreibungen - darauf gehe ich später noch ein.
Insgesamt ist diese Geschichte sehr spannend geschrieben und daher wollte ich auch gern wissen wie es mit dem armen Hamster weitergeht.
Gerade in diesen habe ich mich irgendwie gleich verliebt. Ambros ist süß und ich habe sehr mit ihm gelitten, natürlich auch mit seinem Besitzer Maljosh, der ihn natürlich von seiner schlimmen Erkrankung befreien will. Und dem es echt nicht gut geht, weil er sich so große Sorgen um Ambros macht. Dafür nimmt er ja auch viele Gefahren auf sich.
Maljosh ist ein kleiner Tollpatsch - schon allein dadurch ist er mir sehr sympathisch. Auch die Liebe, die er zu seinem Hamster Ambros hat ist einfach unglaublich toll. Gerade diese ist auch immer sehr gut beschrieben, so dass ich Maljosh diese gut nachempfinden konnte.
Zitara ist ein Fall für sich. Sie ist sehr stolz und wirkt sehr selbstsicher - das mag ich sehr an ihr, es passt unglaublich gut zu ihr.
Lyrion mochte ich zunächst nicht. Er hat einfach eine komische Art an sich - diese passt aber gut zu der gesamten Geschichte.
Auch alle "Gestalten", die in dieser Geschichte vorkommen, konnten mich begeistern. Über einige habe ich schon in anderen Büchern etwas gelesen, manche waren mir aber gänzlich neu. Umso spannender war es, diese Gestalten kennenzulernen.
Die Beschreibungen sind sehr gelungen. Gerade die Grotte ist wirklich fantasievoll beschrieben und ich konnte sie mir super gut vorstellen. Stellenweise wirkte sie auf mich sehr bedrohlich und beängstigend - und genau das passt zu der Geschichte und auch zu dem Verhalten von Maljosh.
Insgesamt ist die Geschichte spannend und humorvoll geschrieben. An einigen Stellen musste ich richtig lachen. Sie lässt sich dadurch auch flüssig lesen, so dass ich die Geschichte leider viel zu schnell beendet hatte. Es passieren viele Dinge, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Ich kann euch dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
5 von 5 Punkten
E-Book
169 Seiten
2,99 Euro
ASIN: B07BV7H1N2
Mittwoch, 16. Mai 2018
E-Book Rezension: Christina Löw "Träume voller Schatten"
Inhalt:
Die Autorin hat hier eine Märchenadaption zu dem Märchen "Zwerg Nase" geschrieben. Patrick ist sehr auf sein Äußeres bedacht, da er Model ist...bzw es werden will. Deswegen geht er auch zu "Germanys next Topmodel men". Dort begegnet er jedoch einer Person aus seiner Kindheit. Diese Begegnung reißt alte Wunden auf...und Patrick stürzt in einen Albtraum...
Meine Meinung:
Vorweg muss ich sagen, dass ich das Originalmärchen in diesem Fall tatsächlich nicht kannte, und es erst nachdem ich diese Adaption gelesen habe, auch gelesen hab. Ich kann im nachhinein sagen, dass viele Elemente aus dem Märchen auch hier drin vor kommen.
Ich bin recht gut in das Buch reingekommen. Am Anfang mochte ich Patrick so gar nicht, er war mir sehr unsympathisch, so oberflächlich...das fand ich irgendwie gruselig. Durch seine Schüchternheit bekommt er dann aber doch noch etwas Tiefe schon recht zu Beginn. An manchen Stellen tat er mir dann tatsächlich auch leid...und ich habe mich beim Lesen gerade zu Beginn oft gefragt, wie es zu all dem kam. Toll finde ich auch, wie er sich im Laufe des Buches entwickelt. Gerade dies hat die Autorin meiner Meinung nach sehr gut durchdacht. Ich finde ihn dann auch irgendwie faszinierend.
Melissa...ja bei ihr bin ich zunächst auch zwiegespalten...irgendwie mag ich sie aber sehr gern...man erfährt beim Lesen, gerade zu Beginn nicht sehr viel über sie, tatsächlich werden da eher ihre negativen Eigenschaften ins Licht gerückt.
Insgesamt war ich gespannt wie es ausgeht...die Spannung war auf jeden Fall vorhanden. Ich habe mich oft gefragt, was noch alles passiert. Das Buch lässt sich auch flüssig lesen und ich hatte es innerhalb kurzer Zeit fertig gelesen.
Auch die Mischung aus Märchen und Realität konnte mich begeistern und gefangen nehmen.
Hier geht es unter anderem um das Thema sexueller Missbrauch. Ein Thema, bei dem meiner Meinung nach keiner die Augen verschließen darf. Auch das kommt in dem Buch gut hervor. Mich hat es stellenweise beim Lesen schon irgendwie geschockt...
Insgesamt kann ich euch das Buch weiterempfehlen. Vielleicht seid ihr gerade am Anfang genauso verwirrt, wie ich es war, aber ich kann euch sagen - weiterlesen lohnt sich.
4 von 5 Punkten
E-Book
294 Seiten
3,99 Euro
ISBN 9783961114429
Die Autorin hat hier eine Märchenadaption zu dem Märchen "Zwerg Nase" geschrieben. Patrick ist sehr auf sein Äußeres bedacht, da er Model ist...bzw es werden will. Deswegen geht er auch zu "Germanys next Topmodel men". Dort begegnet er jedoch einer Person aus seiner Kindheit. Diese Begegnung reißt alte Wunden auf...und Patrick stürzt in einen Albtraum...
Meine Meinung:
Vorweg muss ich sagen, dass ich das Originalmärchen in diesem Fall tatsächlich nicht kannte, und es erst nachdem ich diese Adaption gelesen habe, auch gelesen hab. Ich kann im nachhinein sagen, dass viele Elemente aus dem Märchen auch hier drin vor kommen.
Ich bin recht gut in das Buch reingekommen. Am Anfang mochte ich Patrick so gar nicht, er war mir sehr unsympathisch, so oberflächlich...das fand ich irgendwie gruselig. Durch seine Schüchternheit bekommt er dann aber doch noch etwas Tiefe schon recht zu Beginn. An manchen Stellen tat er mir dann tatsächlich auch leid...und ich habe mich beim Lesen gerade zu Beginn oft gefragt, wie es zu all dem kam. Toll finde ich auch, wie er sich im Laufe des Buches entwickelt. Gerade dies hat die Autorin meiner Meinung nach sehr gut durchdacht. Ich finde ihn dann auch irgendwie faszinierend.
Melissa...ja bei ihr bin ich zunächst auch zwiegespalten...irgendwie mag ich sie aber sehr gern...man erfährt beim Lesen, gerade zu Beginn nicht sehr viel über sie, tatsächlich werden da eher ihre negativen Eigenschaften ins Licht gerückt.
Insgesamt war ich gespannt wie es ausgeht...die Spannung war auf jeden Fall vorhanden. Ich habe mich oft gefragt, was noch alles passiert. Das Buch lässt sich auch flüssig lesen und ich hatte es innerhalb kurzer Zeit fertig gelesen.
Auch die Mischung aus Märchen und Realität konnte mich begeistern und gefangen nehmen.
Hier geht es unter anderem um das Thema sexueller Missbrauch. Ein Thema, bei dem meiner Meinung nach keiner die Augen verschließen darf. Auch das kommt in dem Buch gut hervor. Mich hat es stellenweise beim Lesen schon irgendwie geschockt...
Insgesamt kann ich euch das Buch weiterempfehlen. Vielleicht seid ihr gerade am Anfang genauso verwirrt, wie ich es war, aber ich kann euch sagen - weiterlesen lohnt sich.
4 von 5 Punkten
E-Book
294 Seiten
3,99 Euro
ISBN 9783961114429
Montag, 14. Mai 2018
E-Book Rezension: Judith Laverna "Elfenlicht - Märtyerkunst"
Inhalt:
Aylenn entstammt einer adeligen Elfenfamilie, sie ist sehr impulsiv und handelt oft entsprechend...deswegen ist sie auch nicht von jedem gern gesehen. Sie sieht wie die Kultur der Elfen verfällt und möchte gern was dagegen unternehmen...zugleich muss sie aber auch ihre eigene Herkunft genauer ergründen. Als sie glaubt, dass sie für das Schicksal ihres Volkes zuständig ist...stürzt sie sich in ein Abenteuer...
Meine Meinung:
Ich hatte am Anfang so meine Probleme, da sehr viele Namen gleich zu Beginn auftauchen. Diese konnte ich mir zunächst nicht merken und sie auch nicht zuordnen. Auch hätte ich es toll gefunden, wenn das Elfische direkt übersetzt wurden wäre, oder zumindest gleich ein Verweis auf das Ende des Buches dabei gestanden hätte. So hätte ich schon eher nachgelesen, was manche Sachen eigentlich heißen. Aufgrund dieser Sachen war es erstmal schwer für mich in das Buch einzusteigen. Zum Glück ist mir das aber dann doch noch gelungen.
Die Spannung kommt dann recht schnell auf und kann auch die gesamte Zeit über gehalten werden. Auch wenn an einigen Stellen die Spannung ein bisschen durch recht lange Beschreibungen oder besser gesagt Erklärungen leidet.
Ayleen finde ich recht schnell sehr sympathisch, gerade weil sie eine sehr widerspenstige Art besitzt. Als ich sie dann stück für Stück besser kennenlernen durfte, konnte ich mich sehr gut in sie einfühlen. Ich habe ihren Hass, die Verzweiflung, aber auch ihren Mut deutlich wahrgenommen und es war für mich alles gut nachvollziehbar.
Breth dagegen finde ich total unsympathisch, er hat mich irgendwie wie angewidert. Beim Lesen habe ich mich sehr oft über ihn aufgeregt - ich kann aber sagen, dass er gut in die Geschichte passt.
Auch Veloron mochte ich schon zu Beginn des Buches nicht, er ist so rau und setzt seine Macht auf eine eher unschöne Weise ein. An einigen Stellen habe ich mich aber auch gefragt, ob er nicht doch einen weichen Kern hat.
Viktor war mir gleich sehr sympathisch, ihn mag ich so gern, weil er offen, mutig und liebevoll ist. Das sind Eigenschaften, die ich sehr schätze.
Die Beschreibungen sind sehr lebendig und auch sehr liebevoll geschrieben, diese haben mich schon sehr beeindruckt. Ich konnte mir die Welt in der Ayleen lebt, durch sie sehr gut vorstellen.
Toll finde ich auch, dass die Kapitel eine sehr angenehme Länge haben, zumal ich sehr oft in der Bahn lesen...und die Fahrt ja auch nicht ewig dauert.
Am Anfang hat mich das kursiv geschriebene erstmal irritiert. Das warf viele Fragen in mir auf, die sich aber nach und nach aufklärten. Das sie sich sich nicht alle auf einmal aufklären, finde ich sehr gut.
Manche Dinge fand ich ein bisschen unlogisch...z.B. sie klettern in eine Spalte hinab, das Messer sticht Ayleen in das Eis um Halt zu haben. Dennoch kann sie gleichzeitig eine Kerbe für ihren Fuss in das Eis hauen... wenn ich mir versuche das vorzustellen...das fiel mir schon eher schwer. Das sind zum Glück aber nur kleine Stellen, daher machen die auch nicht so viel bei meiner Bewertung aus.
Gerade im letzten Drittel des Buches gelang es der Autorin in mir sehr starke Gefühle auszulösen. Das hat mir sehr gut gefallen. Da konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen.
Toll finde ich auch den Anhang, denn in diesem ist vieles erklärt, die Lieder übersetzt, elfische Wörter übersetzt, so dass man sich die Texte im Buch doch selbst übersetzen konnte...
Die verschiedenen Epiloge haben mich schon ein bisschen verwirrt und viele Fragen in mir aufgeworfen. Allerdings erhöht das auch die Spannung auf die weiteren Bände und ich bin gespannt wie es weitergeht.
Das Ende hat mich genauso sehr berührt, wie es auch Ayleen berühren konnte.
4 von 5 Punkten
Papierverzierer Verlag
E-Book
4,49 Euro
586 Seiten
ASIN: B07CGMKSZR
Sonntag, 13. Mai 2018
Rezension: Lena Klassen "Die Wandler - Der Fluch des Wandlers"
Achtung - könnte Spoiler enthalten, da es sich um Band 3 handelt.
Inhalt:
In diesem Buch geht es um die Vorgeschichte von einem Protagonisten. Er ist ein Prinz und wird daher gefangen gehalten...er hat Fähigkeiten, die sich kaum jemand vorstellen kann...er soll der zukünftige Schlangenkönig werden..er ist ein Spielball der Mächtigen...und dann erfährt er noch das größte Geheimnis seines Volkes...
Meine Meinung:
Der Einstieg war für mich diesmal nicht ganz so leicht. Ich musste erstmal überlegen, was Sache ist, wer diese Dana überhaupt ist... Wer Mikolaj ist und wer Abramowitsch....das war für mich erstmal ein wenig schwierig. Ich denke das hätte die Autorin irgendwie geschickter lösen können. Es klärt sich dann zwar Stück für Stück auf, was ich auch gut finde, aber komisch war es am Anfang trotzdem sehr.
Nachdem dies für mich klarer war, lässt es sich jedoch flüssig lesen, es ist insgesamt gut durchdacht. Mir ging dann der Gedanke durch den Kopf, ob die Autorin den Gedanken zu Band 3 schon hatte, bevor sie Band 1 überhaupt geschrieben hat, bzw wann Band 3 wirklich entstanden ist.
Spannend ist, dass sich einiges aus Band 1 und 2 aufklärt...was für Sachen das sind, verrate ich euch natürlich nicht, ich möchte euch ja nicht die Spannung nehmen. Vieles war für mich auf eine positive Art und Weise irgendwie unvorstellbar...es sind Dinge passiert, mit denen ich so natürlich nicht gerechnet hätte - einiges davon hat mir Angst gemacht.
Die Beschreibungen sind einfach super, alles ist sehr bildhaft beschrieben, so dass ich mir dies sehr gut vorstellen konnte.
Mikolaj tut mir ziemlich schnell leid, es ist einfach krass, was er sich alles gefallen lassen muss und wie er behandelt wird. Gerade dies erklärt auch einiges in Hinblick auf sein eigenes Verhalten. Ich finde es sehr gut, dass dies jetzt aufgeklärt wird. Seine Geefühle sind mir so nah, er wirkt so verletzlich, so "klein" und dann doch wieder so erschreckend. Auch seine Gedanken sind für mich sehr gut nachvollziehbar. Ich war überrascht wie er manches herausgefunden hat...was er über sich selbst gedacht hat...
Er ist in diesem Buch die Hauptperson, und obwohl es sich tatsächlich eigentlich fast nur um ihn dreht, konnte die Autorin einen guten Spannungsbogen erreiche.
Mercier mag ich immer weniger, ich mochte ihn in den anderen Büchern ja schon nicht...in diesem noch weniger. Er ist mir einfach unsympathisch und löst Hassgefühle in mir aus. Ich finde es erschreckend, was er alles tut...ich würde das tatsächlich als krank bezeichnen... Er ist verrückt, hinterhältig und irgendwie abgebrüht.
Insgesamt fand ich Band 1 und 2 besser, als diesen hier. Aber auch dieser hier war okay und ich konnte das Buch flüssig lesen. Innerhalb weniger Tage hatte ich auch diesen Band fertig gelesen.
4 von 5 Punkte
Eisermann Verlag
Taschenbuch
450 Seiten
12,90 Euro
ISBN: 9783961730605
Inhalt:
In diesem Buch geht es um die Vorgeschichte von einem Protagonisten. Er ist ein Prinz und wird daher gefangen gehalten...er hat Fähigkeiten, die sich kaum jemand vorstellen kann...er soll der zukünftige Schlangenkönig werden..er ist ein Spielball der Mächtigen...und dann erfährt er noch das größte Geheimnis seines Volkes...
Meine Meinung:
Der Einstieg war für mich diesmal nicht ganz so leicht. Ich musste erstmal überlegen, was Sache ist, wer diese Dana überhaupt ist... Wer Mikolaj ist und wer Abramowitsch....das war für mich erstmal ein wenig schwierig. Ich denke das hätte die Autorin irgendwie geschickter lösen können. Es klärt sich dann zwar Stück für Stück auf, was ich auch gut finde, aber komisch war es am Anfang trotzdem sehr.
Nachdem dies für mich klarer war, lässt es sich jedoch flüssig lesen, es ist insgesamt gut durchdacht. Mir ging dann der Gedanke durch den Kopf, ob die Autorin den Gedanken zu Band 3 schon hatte, bevor sie Band 1 überhaupt geschrieben hat, bzw wann Band 3 wirklich entstanden ist.
Spannend ist, dass sich einiges aus Band 1 und 2 aufklärt...was für Sachen das sind, verrate ich euch natürlich nicht, ich möchte euch ja nicht die Spannung nehmen. Vieles war für mich auf eine positive Art und Weise irgendwie unvorstellbar...es sind Dinge passiert, mit denen ich so natürlich nicht gerechnet hätte - einiges davon hat mir Angst gemacht.
Die Beschreibungen sind einfach super, alles ist sehr bildhaft beschrieben, so dass ich mir dies sehr gut vorstellen konnte.
Mikolaj tut mir ziemlich schnell leid, es ist einfach krass, was er sich alles gefallen lassen muss und wie er behandelt wird. Gerade dies erklärt auch einiges in Hinblick auf sein eigenes Verhalten. Ich finde es sehr gut, dass dies jetzt aufgeklärt wird. Seine Geefühle sind mir so nah, er wirkt so verletzlich, so "klein" und dann doch wieder so erschreckend. Auch seine Gedanken sind für mich sehr gut nachvollziehbar. Ich war überrascht wie er manches herausgefunden hat...was er über sich selbst gedacht hat...
Er ist in diesem Buch die Hauptperson, und obwohl es sich tatsächlich eigentlich fast nur um ihn dreht, konnte die Autorin einen guten Spannungsbogen erreiche.
Mercier mag ich immer weniger, ich mochte ihn in den anderen Büchern ja schon nicht...in diesem noch weniger. Er ist mir einfach unsympathisch und löst Hassgefühle in mir aus. Ich finde es erschreckend, was er alles tut...ich würde das tatsächlich als krank bezeichnen... Er ist verrückt, hinterhältig und irgendwie abgebrüht.
Insgesamt fand ich Band 1 und 2 besser, als diesen hier. Aber auch dieser hier war okay und ich konnte das Buch flüssig lesen. Innerhalb weniger Tage hatte ich auch diesen Band fertig gelesen.
4 von 5 Punkte
Eisermann Verlag
Taschenbuch
450 Seiten
12,90 Euro
ISBN: 9783961730605
Donnerstag, 10. Mai 2018
Thomas Finn "Lost Souls"
Inhalt:
Der Autor hat in diesem Buch die Rattenfänger Sage von Hameln mit eingebracht. Jessika ist Archäologin und erst kurzlich in die Nähe von Hameln gezogen. Da bittet man sie in Coppenbrügge einen Fund zu untersuchen, bei Umbauarbeiten einer Kirche ist der Boden eingestürzt und eine Gruft mit einem Sarkophag freigelegt. Der Bauarbeiter wurde bei dem Unfall, von Ratten in dieser Gruft zerbissen und so getötet. Jessika findet in dieser Gruft einen Hinweis zur Rattenfängersage von Hameln...Jessika beschließt dem auf den Grund zu gehen. Währenddessen passieren in Hameln und der Umgebung einige merkwürdige Angriffe von Ratten...
Meine Meinung:
Ganz am Anfang des Buches steht die Rattenfängersage von Hameln. Dies hat mir schon sehr zugesagt, denn ich wollte das Buch unbedingt lesen, da es um die Rattenfängersage geht. Dazu sei gesagt, ich bin mir dieser Sage aufgewachsen, da ich in der Nähe von Hameln lebe. Umso reizvoller war dieses Buch dadurch für mich. Ich bin daher auch mit sehr großen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde - das schon mal vorweg.
Das Buch steigt gut ein, schon im ersten Kapitel geht es mir den Ratten heiß her. Die Beschreibungen konnten bei mir Angst und Ekel hervorrufen und dies, obwohl ich zumindest die Ratten, die als Haustiere gehalten werden, sehr mag.
Der Autor bringt auch Drudenfüße in die Geschichte ein, auch dies sagt mir sehr zu, da ich das auch als ein spannendes Thema empfinde, diese sind auch super passend in das Buch eingearbeitet.
Insgesamt konnten mir die Beschreibungen oft eine Gänsehaut bescheren und ein beängstigendes Gefühl zurück lassen. Einige Momente waren für mich irgendwie echt ein Schock und ich hätte damit auf keinen Fall gerechnet. Die Beschreibung des Hauses zum Beispiel lässt mich sofort an ein Haus in irgendeinem Horrorfilm denken..und dann kommt noch das Gewitter dazu, das lässt es gleich alles noch unheimlicher wirken. Ich glaube ich wäre gegangen und hätte das Haus ganz schnell hinter mir gelassen...
Schon die ersten 100 Seiten habe ich verschlungen, während dieser habe ich das Buch nicht einmal aus der Hand gelegt. Ich wollte zwar eigentlich schlafen gehen, aber ich konnte es nicht so leicht. Das Buch lässt sich auch einfach super flüssig lesen, bedingt durch den tollen Schreibstil und die Spannung, die das gesamte Buch über vorhanden ist. Immer wieder passieren Dinge, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Gegen Ende wird alles Stück für Stück aufgeklärt, so bleibt die Spannung auch noch sehr hoch, da man als Leser nicht alles gleichzeitig erfährt.
Dazu kann ich auch noch sagen, dass die Kapitel eine tolle Länge haben. Auch die Titel der Kapiel sind immer passend zum jeweiligen Kapitel gewählt - das hat mich auch sehr angesprochen.
Auf die Rattenfängersage wird im Laufe des Buches immer wieder eingegangen und manches dazu erklärt. Das finde ich total spannend. Wichtige Details sind recht ausführlich erklärt - vor so etwas habe ich ja oft ein bisschen Panik - aber hier ist es dem Autor sehr gut gelungen, dass die Geschichte auch in diesen Momenten total klasse ist.
Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet. Mit einer kleinen Begebenheit gegen Ende des Buches konnte mich der Autor sehr glücklich machen - allerdings kann ich euch nicht verraten mit welcher, denn das würde euch die Spannung nehmen.
Gut finde ich auf jeden Fall auch, dass der Autor zum Schluss nochmal auf Realität und Fiktion eingegangen ist und er über seine Rechercearbeiten berichtet.
Ich möchte jetzt ein bisschen auf die Protagonisten eingehen:
Jessika ist mir gleich sympathisch - auch wie sie in dem Gewölbe handelt finde ich sehr passend. Ich mag ihre Neugier und dass sie sich selbst nicht davon abhalten lässt, dass der Rest der Decke eventuell auch noch einstürzen könnte..sie möchte trotzdem schon einen Blick auf alles werfen.
Leonie mag ich auch sehr, sie tut mir vor allem total leid. Ich kann mir auch gut vorstellen, wie sie sich fühlen muss in eine so einsame Gegend zu ziehen - kurz nachdem Tod ihrer Mutter.
Wie sie dann auf Martin trifft, ist für mich echt unheimlich. Er ist mir total suspekt und ich kann ihn überhaupt nicht einschätzen.
Remy die Ratte von Leonie mochte ich zunächst sehr, auch als ihr Verhalten umschlug, hatte ich trotzdem irgendwie noch positive Gefühle für sie.
Ich kann euch dieses Buch bedingungslos weiterempfehlen. Ich werde bestimmt noch weitere Bücher von Thomas Finn lesen, da mir sein Schreibstil sehr zugesagt hat.
5 von 5 Punkten
Knaur
Taschenbuch
528 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 9783426521762
Dienstag, 8. Mai 2018
Stephan Harbort "Das Hannibal-Syndrom"
Inhalt:
In diesem Buch beschreibt Stephan Harbort, wer die Serienmörder wirklich sind - denn durch Hollywood und Hannibal Lector, ist dies Thema für viele sehr präsent.
Stephan hat die Täter in ihren Gefängnissen besucht und mit ihnen gesprochen, um mehr über ihre Motivation, den Tathergang und das Profil zu erfahren.
Meine Meinung:
Insgesamt fand ich dieses Buch sehr gut. Ich brauchte ein bisschen Zeit um wieder in das Thema einzusteigen. Doch als ich in dem Thema war, konnte mich das Buch begeistern und ich habe es verschlungen. Der Informationsgehalt ist sehr hoch, es handelt sich hierbei halt nicht um einen Roman, sondern um ein Sachbuch, in dem Stephan Harbort die Serienmörder interviewt.
Auch wenn ich damit schon vorgreife, möchte ich sagen, dass mich gerade das Schlusswort sehr zum Nachdenken angeregt hat, und irgendwie was in mir aufgerüttelt hat.
Auf einige der Täter gehe ich jetzt genauer ein:
"Der Mörder ist immer derselbe"
Hier finde ich es super, dass die verschiedenen Tätertypen beschrieben sind, gerade dies hat mir schon einiges verdeutlicht, auch wenn gerade das nicht immer einfach zu lesen war. Spannend fand ich auf jeden Fall, was für unterschiedliche Gründe es gibt, zum Serienmörder zu werden.
Toll fand ich auch, dass Stephan Harbort selbst eine Definition "Serienmörder" erstellt hat - denn ab wann gilt man überhaupt als Serienmörder...
Ich hätte es gut gefunden, wenn die Behörden mehr Daten hätten vorlegen können, wie viele Serienmörder es wirklich gab/gibt. Schon allein um zu sehen, wie es sich von damals bis heute gewandelt hat.
"Begegnung mit einem Untoten"
Stephan Harborts Bedenken, Angst...vor dem Treffen kann ich sehr gut nachvollziehen, diese sind sehr deutlich beschrieben, was ich gut finde.
Mich hat es sehr geschockt, was für heftige Gedanken Peter Windisch auch im Gefängnis noch hat. Einige davon sind für mich durchaus nachvollziehbar gewesen, anderes wollte ich mir gar nicht vorstellen. Im gewissen Sinn ist Peter auf jeden Fall ein "Pulverfass"
"Das Schlachten der Lämmer"
Hier hat es mich vor allem geschockt, wie sehr es den Täter erregt hat, wenn Tiere geschlachtet wurden, und das schon in sehr jungen Jahren, bevor er zum Serienmörder wurde.
"Tag X"
Der Täter hier ist sehr reflektiert und warnt vor sich selbst - was ich doch sehr bedenklich finde. Mich würde es diesbezüglich interessieren, wie ernst die Behörden diese Warnung nehmen oder ob er trotzdem nach Verbüßung seiner Strafe raus kommt.
Ich kann dieses Buch allen weiterempfehlen, die Interesse an Serienmördern haben. bewusst bin ich hier nicht sehr deutlich auf die einzelnen Täter und ihre Taten eingegangen, um euch die Spannung zu erhalten.
5 von 5 Punkten
Piper
Taschenbuch
347 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783492236508
In diesem Buch beschreibt Stephan Harbort, wer die Serienmörder wirklich sind - denn durch Hollywood und Hannibal Lector, ist dies Thema für viele sehr präsent.
Stephan hat die Täter in ihren Gefängnissen besucht und mit ihnen gesprochen, um mehr über ihre Motivation, den Tathergang und das Profil zu erfahren.
Meine Meinung:
Insgesamt fand ich dieses Buch sehr gut. Ich brauchte ein bisschen Zeit um wieder in das Thema einzusteigen. Doch als ich in dem Thema war, konnte mich das Buch begeistern und ich habe es verschlungen. Der Informationsgehalt ist sehr hoch, es handelt sich hierbei halt nicht um einen Roman, sondern um ein Sachbuch, in dem Stephan Harbort die Serienmörder interviewt.
Auch wenn ich damit schon vorgreife, möchte ich sagen, dass mich gerade das Schlusswort sehr zum Nachdenken angeregt hat, und irgendwie was in mir aufgerüttelt hat.
Auf einige der Täter gehe ich jetzt genauer ein:
"Der Mörder ist immer derselbe"
Hier finde ich es super, dass die verschiedenen Tätertypen beschrieben sind, gerade dies hat mir schon einiges verdeutlicht, auch wenn gerade das nicht immer einfach zu lesen war. Spannend fand ich auf jeden Fall, was für unterschiedliche Gründe es gibt, zum Serienmörder zu werden.
Toll fand ich auch, dass Stephan Harbort selbst eine Definition "Serienmörder" erstellt hat - denn ab wann gilt man überhaupt als Serienmörder...
Ich hätte es gut gefunden, wenn die Behörden mehr Daten hätten vorlegen können, wie viele Serienmörder es wirklich gab/gibt. Schon allein um zu sehen, wie es sich von damals bis heute gewandelt hat.
"Begegnung mit einem Untoten"
Stephan Harborts Bedenken, Angst...vor dem Treffen kann ich sehr gut nachvollziehen, diese sind sehr deutlich beschrieben, was ich gut finde.
Mich hat es sehr geschockt, was für heftige Gedanken Peter Windisch auch im Gefängnis noch hat. Einige davon sind für mich durchaus nachvollziehbar gewesen, anderes wollte ich mir gar nicht vorstellen. Im gewissen Sinn ist Peter auf jeden Fall ein "Pulverfass"
"Das Schlachten der Lämmer"
Hier hat es mich vor allem geschockt, wie sehr es den Täter erregt hat, wenn Tiere geschlachtet wurden, und das schon in sehr jungen Jahren, bevor er zum Serienmörder wurde.
"Tag X"
Der Täter hier ist sehr reflektiert und warnt vor sich selbst - was ich doch sehr bedenklich finde. Mich würde es diesbezüglich interessieren, wie ernst die Behörden diese Warnung nehmen oder ob er trotzdem nach Verbüßung seiner Strafe raus kommt.
Ich kann dieses Buch allen weiterempfehlen, die Interesse an Serienmördern haben. bewusst bin ich hier nicht sehr deutlich auf die einzelnen Täter und ihre Taten eingegangen, um euch die Spannung zu erhalten.
5 von 5 Punkten
Piper
Taschenbuch
347 Seiten
9,99 Euro
ISBN 9783492236508

